Die Verbesserung der oralen Bioverfügbarkeit von Peptiden durch multiple N-Methylierung: Somatostatin-Analoga Academic Article uri icon

abstract

  • Die geringe orale Bioverfügbarkeit von Peptiden beruht zum großen Teil auf der Inaktivierung im gastrointestinalen Trakt infolge verstärkten enzymatischen Abbaus durch eine ganze Reihe von Peptidasen in der (enterozytischen) Bürstensaummembran der Darmwand [1] und in der schlechten intestinalen Permeation.[2] Zusätzlich sorgt die Instabilität der Peptide gegen Peptidasen in der systemischen Blutzirkulation für eine schnelle Eliminierung (dh eine kurze Halbwertszeit). Daher sind Peptide in ihrer Anwendung als Arzneimittel meist auf die Klinik beschränkt. Verschiedene Strategien wurden verfolgt, um den enzymatischen Abbau zu reduzieren und die Aufnahme in den Blutkreislauf zu erreichen. Beispiele hierfür sind der Prodrug-Ansatz, Peptidomimetika und Strukturvariationen, wie die kovalente Verknüpfung mit Polyethylenglycol (PEG),[3] oder …

publication date

  • January 1, 2008